Ich baue und betreibe Software für ein paar sehr unterschiedliche Auftraggeber: eine Dating-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und besonders geschützten Daten, LED-Bandenwerbung in Stadien vom eingebetteten Player bis zur Ausspielung, mehrere Content-Plattformen und meine eigene Raumvermietung. Dazu kommt ein Heimlabor mit lokalen Modellen auf Mac-Minis und einer Grafikkarte.
Das meiste davon ist über Agenten entstanden und wird über Agenten betrieben. Hochverfügbares Postgres, ein Load-Balancer-Paar mit Failover, ein VPN-Rückgrat, verschlüsselte Platten mit Entsperrung über das Netz, zentrale Logs, eine Web Application Firewall, Backups in drei Stufen bis ins Kaltarchiv. Am anderen Ende der Skala eingebettete Player mit 40 MB Arbeitsspeicher und ein eigener Weg für die Kantenglättung in C, weil die üblichen Filter beim Verkleinern einer 11.000 Pixel breiten Vorlage flimmern.
Dabei ist alles passiert, was passieren kann. Zugangsdaten im Transkript. Eine Firewall-Regel, die die produktive API aus dem Netz genommen hat. Ein Cache, der eine Mediathek halbiert hat. Ein öffentlicher Fehlerbericht mit meiner echten Adresse darin. Jeder dieser Vorfälle hat eine Regel hinterlassen. Diese Regeln sind der Kern der Workshops.
Ich benutze die Werkzeuge trotzdem jeden Tag und möchte nicht zurück. Es geht um die Strecke zwischen einer Demo, die beeindruckt, und einem Ablauf, auf den sich ein Team verlassen kann.
- 3.082
- Aufträge an Agenten seit September 2025, über alle Projekte
- 160
- aufgeschriebene Regeln und Korrekturen, grob gezählt
- 40
- Repositories mit eigenen Commits im selben Zeitraum
- 6
- produktive Cluster, die über Agenten gebaut und betrieben werden
Stand 15.09.2026. Gezählt ab September 2025, angefangen hat es im Mai.